Kurzfassung Marktbefragung zur Digitalen Fotografie im Bereich Amateurfotografen zu Digitale FotografieDie Zielgruppe der Befragung waren engagierte Amateurfotografen. Eigenschaften der Zielgruppe Amateurfotografen
88% der Befragten waren Männer und nur 2% Frauen. Bei 10% handelte es sich um Paare bzw. Personen, die keine Angaben zum Geschlecht machten.
Erst 10% der Befragten besaßen eine eigene Digitalkamera. Ein PC war bei 54% der Befragten vorhanden, ein Farbdrucker bereits bei 40% 32% verfügten über Scanner sowie Bildbearbeitungssoftware. Die weite Verbreitung von Computer-Equipment lässt darauf scwießen, dass die angesprochene Zielgruppe zu einem sehr hohen Anteil bereits Erfahrungen mit dem Umgang eines PC's hatte. Mangelnde Erfahrung bzw. unbekannte digitale Technologien sind sonüt bei 50% der Befragten kein Hindernis. 22% der Befragten fotografierten bereits digital.
Die Befragten waren größtenteils den Altersgruppen zwischen 20 und 60 zuzuordnen. Die Altersgruppen von 20-29 sowie von 50-59 waren hierbei interessanterweise stärker vertreten als die mittleren Altersgruppen von 30-39 und 40-49.
Die meisten der Fotografen (37%), die bereits in die digitale Technik investiert haben, sind in der Altersgruppe von 30-39 zu finden. In dieser Altersgruppe verfügten bereits 1/5 aller Befragten über digitale Kameras. Die Altersgruppen unter 20, 20-29 und über 59 weisen die geringsten Anteile an bereits digital fotografierenden Personen auf. In der Altersgruppe über 59 besaß keiner der Befragten eine digitale Kamera. 37% der Befragten verfügten über Studienweitere 19% über gymnasiale Bildung. Lediglich 12% hatten einen Hauptschulabschluss. Dieser verhältnismäßig hohe Anteil an höheren Schulabschlüssen sollte insbesondere vor dem Hintergrund betrachtet werden, dass Studium bzw. der Besuch eines Gymnasiums bei dem Personenkreis über 50 Jahren noch nicht so verbreitet war, wie dies heutzutage der Fall ist. Amateure, die bereits eine Digitalkamera besaßen, hatten zu 49% ein Studium und zu 27% Realschulbildung.
In beruflicher Hinsicht waren 32% der Befragten dem Bereich Foto/Film/Design zuzuordnen. In diesem Bereich wurden alle Befragten zusammengefasst, die beruflich eine Affinität zu professionellen Fotografen haben. Weitere 29% sind technischen und ingenieur-wissenschaftlichen Berufszweigen zuzuordnen. Die kaufännischen Berufe waren in der Befragung mit 19% eher unterrepräsentiert.
Besitzer digitaler Kameras waren vor allem (49%) in der Gruppe Foto/Film/Design, zu 24% in den kaufmännischen Berufen und zu 21 % im Bereich Technik/Ingenieurwesen zu finden. Zur Höhe der jährlichen Ausgaben für ihre Fotoausstattung befragt, gaben 38% an, dass diese unter 1.000 DM liegen. Bei 35% liegen sie zwischen 1.000 und 5.000 DM und bei 12% zwischen 5.000 und 10.000 DM. Nur 5% der Befragten investieren jährlich mehr als 10.000 DM. 10% der Befragten machten diesbezüglich keine Angaben.
47% der Befragten, die eine Digitalkamera besaßen, hatten jährliche Ausgaben zwischen 1.000 DM und 5.000 DM.
Die Angaben zum Neuwert der Fotoausrüstung ergaben ein mit den jährlichen Ausgaben vergleichbares Bild. 40% der Befragten bewerteten den Neuwert ihrer Kameraausstattung mit unter 5.000 DM, 22% mit 5.000- 10.000 DM und 14% mit 10.000-20.000 DM. 24% der Befragten besaßen eine Ausstattung mit einem Neuwert von mehr als 20.000 DM. Mit steigendem Wert der Ausstattung ist von einer zunehmenden Professionalität der Fotografie auszugehen. Im Verlauf der Untersuchung wurde die Bedeutung von verschiedenen Eigenschaften der Fotografie wie z.B. Preis, Qualität, Einflussmöglichkeiten oder Handling erhoben. Um die Relevanz der verschiedenen Themen für die Digitalfotografie zu ergründen, wurde gleichzeitig gefragt, ob die Eigenschaft eher als Stärke oder als Schwäche konventioneller bzw. digitaler Systeme zu werten ist. Bei der Einschätzung der Bedeutung konnten Wertungen von 1 (unwichtig) bis 5 (sehr wichtig) vergeben werden.
Das Schaubild zeigt die über alle Befragten am wichtigsten bewerteten Kriterien. Demnach wurden der Bildqualität, gefolgt von der Qualität des Objektivs, die größte Bedeutung beigemessen. Den dritten und vierten Platz in dieser Reihenfolge belegten mit der Freude an der Tätigkeit und dem Handling bei der Aufnahme zwei Eigenschaften, die sich auf die Tätigkeit des Fotografierens und weniger auf die Anwendung selbst beziehen. Zu diesen Kriterien kann auch die Eigenschaft Technische Einflussmöglichkeiten gezählt werden. Erst an 6. Stelle folgte der Preis der Ausrüstung und mit derselben Beurteilung der Aufwand bis zum fertigen Bild. Die geringste Bedeutung hatten die Eigenschaften Möglichkeiten der Bildbearbeitung, Präsentationsmöglichkeiten sowie Anwendbarkeit ohne Vorkenntnisse. Letzteres sind alles Faktoren, die vor allem in der digitalen Fotografie von Vorteil waren. Die Eigenschaften Technische Einflussmöglichkeiten und Möglichkeiten der Bildbearbeitung wurden von Amateurfotografen, die derzeit bereits digital fotografierten, als wichtiger eingestuft als bei der Gruppe der konventionellen Amateurfotografen. Im Gegensatz hierzu konnte festgestellt werden, dass den Eigenschaften Archivierung, dem Preis des Bilds, dem Preis der Ausstattung und der Freude an der Täfigkeit weniger Bedeutung beigemessen wird, wenn bereits digital fotografiert wurde. Die Gruppe der Befragten im mittleren Alterssegment, die viel im Bereich Fotografie ausgeben und deren Equipment teurer war, waren an den Möglichkeiten der Archivierung besonders interessiert ( ca. 80%). Ältere und insbesondere Junge, die weniger in Fotografie investieren, halten dieses Argument nur zu ca. 60% für wichtig. Bzgl. der Möglichkeiten der Bildbearbeitung konnte festgestellt werden, dass gerade die Älteren dieses Argument für unwichtig hielten (ca. 3 5%). Gegenüber dem Preis des Bilds und dem Preis der Ausrüstung zeigte sich insbesondere die mittlere Altersgruppe mit nur ca. 40% bzw. 60% vergleichsweise unsensibel. Stärken konventioneller und digitaler Systeme aus Sicht der befragten Amateure Bei der Frage nach den Stärken konnten Wertungen von -2 für eine digitale Stärke, +2 für eine konventionelle Stärke und 0 vergeben werden, wenn kein Unterschied zwischen den Systemen festgestellt werden konnte.
Zentrale Stärke der Digitalen Fotografie im direkten Vergleich mit konventioneller Technik war aus Sicht der befragten Amateure die Möglichkeit der Bildbearbeitung. Weiterhin wurden Technische Einflussmöglichkeiten, die Zeitspanne bis zum fertigen Bild, die Präsentationsmöglichkeiten sowie die Archivierung als Vorteile digitaler Fotografie gesehen.
Im Bereich der konventionellen Fotografie wurden die Eigenschaften Objektivqualität, Bildqualität, der Faktor Preis pro Bild sowie Preis der Ausrüstung und Anwendung ohne Vorkenntnisse als konventionelle Vorzüge gesehen. Es kann abschließend gesagt werden, dass die Stärken der Digitalfotografie von den Befragten erkannt wurden, allerdings wurden gerade diese Eigenschaften in ihrer Bedeutung eher als unwichtig eingeschätzt ( z.B. Bildbearbeitung und Präsentation). Bei der Freude an der Tätigkeit zeigte sich ein indifferentes Bild. Evtl. scheinen digitale Amateurfotografen Freude auch an der Bildbearbeitung und konventionelle Amateurfotografen vor allem bei der Bildaufnahme zu empfinden. Beim Handling bei der Aufnahme wurden keine Unterschiede festgestellt. Je interessierter und aufgeschlossener die befragten Amateurfotografen gegenüber der Digitaltechnologie waren, um so eher wurden die Argumente Handling bei der Aufnahme, Qualität der Objektive, Präsentationsmöglichkeiten und Freude an der Täfigkeit als dig. Stärke genannt. Selbst die Bil&palität bezeichneten Sehr Interessierte zu 20% als digitale Stärke. Auch bei der Beurteilung der Stärken und Schwächen zeichnete sich ab, dass die Gruppe mit älteren Fotografen, die vergleichsweise geringe Ausgaben und Investitionen hatte, der Digitalfotografie ambivalent gegenüberstand. Insbesondere die technischen Möglichkeiten wurden von diesen noch zu ca. 35% als konventionelle Stärke gesehen. Bei der engagierten Gruppe mittleren Alters waren dies nur noch ca. 7% bzw. bei den Jungen ca. 20%. Im Gegensatz hierzu sahen die Älteren im Preis der Ausstattung zu ca. 35% eine digitale Stärke. Bei der Gruppe der engagierten Fotografen mittleren Alters, die hohe Ausgaben und Investitionen tätigen, waren dies allerdings nur ca. 5%, bei den Jungen nur ca. 10%. |















